Eine Bonitätsauskunft ist immer dann notwendig, wenn ein Geschäft abgeschlossen werden soll, das ein gewisses Zahlungsausfallrisiko mit sich bringt, also bspw. bei Vermietung, Kreditverträgen, Werkverträgen oder im Distanzhandel. Oft herrscht Unsicherheit hinsichtlich Willen und Fähigkeit des Gegenübers, die Schuld zu begleichen. Bei persönlichem Kontakt lässt sich dieses oftmals intuitiv abschätzen aber absolute Sicherheit bietet auch das nicht. Kennt man seinen Geschäftspartner bereits, lässt sich aus dem bisherigen Zahlungsverhalten das Künftige abschätzen. Doch auch gewohntes Zahlverhalten kann sich ändern, wenn der Kunde (oftmals selbst ohne eigene Schuld) in Liquiditätsschwierigkeiten gerät. Aber insbesondere bei Neukunden ist überhaupt keine Einschätzung hinsichtlich Bonität oder Betrugsabsicht möglich. Die naheliegendste Lösung, immer auf Vorkasse oder Sicherheiten zu bestehen, bringt nachweislich Umsatzeinbußen mit sich (siehe hierzu auch: Informationen zum eCommerce), ist also keine echte Alternative.
Somit sollte immer eine externe Bonitätsauskunft in Erwägung gezogen werden, wenn die vorhandenen internen Informationen zum Kunden nicht ausreichen oder die Betragshöhe sehr hoch ist. Das eigene Risiko steht stets im Vordergrund!
Hierzu stehen zahlreiche Anbieter wie z.B. SCHUFA, Bürgel, CEG Creditreform, accumio, infoscore, informa, KSV 1870, Orell Füssli, Deutsche Post etc. zur Verfügung.
So kann herausgefunden werden, ob der Kunde bereits in der Vergangenheit durch negatives Zahlverhalten aufgefallen ist, also ob Negativmerkmale zum Kunden gespeichert sind und es dementsprechend erforderlich ist, die Zahlungs- bzw. Vertragsbedingungen anzupassen und bspw. auf Vorkasse zu bestehen.
Es gilt folgende Faustregel: bei ca. 10% der in Deutschland lebenden Personen liegen Negativmerkmale vor, bei 80% davon kommt es zu Zahlungsstörungen. Allerdings sind diese Negativmerkmale nicht in einer einzigen Datenbank gespeichert, sondern verteilen sich auf unterschiedliche Datenquellen / Auskunfteien. Es empfehlen sich daher Schnittstellen, die Zugang zu einer Vielzahl an Datenquellen bieten, wie bspw. creditPass. Nur so kann die individuell benötigte, optimale Anzahl an externen Informationen wirtschaftlich sichergestellt werden und über nur eine zentrale Bonitätsauskunft online eingeholt werden. Mit creditPass lassen sich alle renommierten Auskunfteien und relevanten Abfragearten zur Bonität wie Personenprüfungen, Firmenabfragen, Adressauskünften, Kontenprüfungen etc. über eine Schnittstelle beliebig kombinieren und abfragen. So kann in Sekundenschnelle ein aussagekräftiges Ergebnis und größtmögliche Sicherheit erzielt werden.
Erfahren Sie mehr: Bonitätsprüfung via creditPass - die Möglichkeiten.